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11.11.2009

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sarkozy gedenken Opfern des Ersten Weltkrieges

Paris – Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy haben heute den Opfern des Ersten Weltkrieges gedacht, der vor genau 91 Jahren endete. Merkel und Sarkozy nahmen dabei an der Gedenkfeier in Paris teil. Gemeinsam legten sie am Grabmal des Unbekannten Soldaten am Triumphbogen einen Blumenkranz nieder. Merkel ist die erste deutsche Regierungschefin, die an dem offiziellen Festakt zum Jahrestag des Weltkriegsendes in Frankreich teilnehmen durfte. Sarkozy sagte in seiner Rede, dass man nun, da keine Kriegsveteranen mehr lebten, Acht geben müsse, dass die Geschichte nicht die Erinnerung auslösche. „Ich verneige mich vor den Opfern“, sagte die Bundeskanzlerin in ihrer Ansprache. Zwar könne Geschehenes nicht revidiert werden, jedoch könne mit der Kraft der Versöhnung Vertrauen geschaffen werden. Darüber hinaus bekräftigten beide Politiker die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft. Im Ersten Weltkrieg, der von 1914 bis 1918 andauerte, wurden fast 1,4 Millionen französische und zwei Millionen deutsche Soldaten getötet. Insgesamt verloren rund neun Millionen Soldaten ihr Leben.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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