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10.06.2011

Bundesbehörde warnt vor intensiveren Cyber-Angriffen

Bonn – Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor immer intensiveren Cyber-Angriffen. Die Bedrohung durch sogenannte Botnets habe in den vergangenen zwei Jahren „massiv zugenommen“, heißt es laut „Spiegel“ im bislang unveröffentlichten BSI-Lagebericht 2011.

Botnets bestehen aus Rechnern von Privatleuten, die mit einer Schadsoftware infiziert und dann massenhaft ferngesteuert werden – etwa zur Versendung von Spam. Deutschland gehöre zu den „Top 5“-Botnets-Standorten, so der Bericht. Die Attacken der Zombierechner-Armeen überschreiten danach bereits die Bandbreite der Leistungen einzelner Provider, dies könne sogar zu Netzausfällen führen.

Auch die Gefahr, ungewollt Teil eines solchen Botnets zu werden, ist laut BSI gestiegen. Besonders tückisch und inzwischen weit verbreitet ist die Infektionsgefahr im Vorbeisurfen („Drive by Infection“). Über manipulierte Werbebanner können sich Nutzer selbst auf vertrauenswürdigen Websites Schadprogramme einfangen und zum „Bot“ werden – dazu müssen sie die Banner nicht einmal mehr anklicken.

Insgesamt seien die Methoden der Angreifer zuletzt „noch arglistiger“ geworden, ist in dem Bericht zu lesen, der nächsten Donnerstag vorgestellt werden soll.

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