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01.11.2009

Bundesbank will viele Filialen trotz guter Zahlen schließen

Frankfurt/Main – Bei der geplanten Schließung von insgesamt 13 Bundesbank-Filialen sind nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Focus“ (Montagsausgabe) auch Standorte betroffen, die über gute Geschäftszahlen verfügen. So liegt etwa die Filiale Bremen nach einem bankinternen Ranking bei der Bargeldeinzahlung auf Platz 23 von insgesamt 48 Standorten, die in Meiningen (Thüringen) auf Platz 31. Trotzdem sollen beide einer Vorstandsentscheidung zufolge aufgegeben werden. Die Filiale in Augsburg (Bayern) dagegen darf bleiben, obwohl sie den Rang 41 belegt. Bremens Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) sieht darin eine wirtschaftlich ungerechtfertigte Bevorzugung süddeutscher Standorte. „Das ist die Benachteiligung des Nordens, die schon Tradition hat“, so Linnert gegenüber „Focus“. Bis 2015 will die Bundesbank zwölf Filialen und eine Betriebsstätte ihrer derzeit 48 Standorte schließen.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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