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Haupteingang Deutsche Bundesbank

© Wolfgang Pehlemann Wiesbaden Germany / CC BY-SA 3.0 DE

02.02.2016

Bericht Bundesbank will an Kleinmünzen festhalten

„Nur 25 Prozent der Deutschen fanden, dass es zu viele Münzstückelungen gibt.“

Düsseldorf – Die Deutsche Bundesbank toleriert Händler-Aktionen wie in Kleve, wo Händler keine Ein- oder Zwei-Cent-Münzen mehr annehmen, sondern stattdessen Beträge auf- und abrunden. „Die Deutsche Bundesbank nimmt in der Diskussion um eine mögliche Rundungsregel eine neutrale Position ein“, sagte der Bargeld-Vorstand der Bundesbank, Carl-Ludwig Thiele, der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe).

Gleichwohl will die Bundesbank an den Kleinmünzen festhalten: „Eine repräsentative Umfrage der Europäischen Kommission 2015 ergab, dass 69 Prozent der Befragten in Deutschland die Anzahl der Münzdenominationen für genau richtig halten. Nur 25 Prozent der Deutschen fanden, dass es zu viele Münzstückelungen gibt.“ Die Bundesbank will demnach ihren gesetzlichen Auftrag auch im Hinblick auf die Kleinmünzen jederzeit erfüllen.

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