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Bundesaufsichtsamt genehmigt Flugroute über Müggelsee

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26.01.2012

Schönefeld Bundesaufsichtsamt genehmigt Flugroute über Müggelsee

Gegner kündigen Beschwerde bei der EU-Kommission an.

Berlin – Die Flugrouten am neuen Berliner Hauptstadtflughafen in Schönefeld stehen fest. Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) bestätigte dabei in weiten Teilen die bisherigen Planungen. Die umstrittenen Routen über den Müggelsee sowie über Teile des Südwestens Berlins bleiben danach bestehen, wie aus der Präsentation des Amts am Donnerstag in Berlin hervorging. Planerisch verantwortlich war die Deutsche Flugsicherung (DFS). Mehrere Bürgerinitiativen wollen dagegen gerichtlich vorgehen.

So kündigten zeitgleich zur Bekanntgabe der Flugrouten die Grüne Liga Berlin und der Bürgerverein Friedrichshagen eine Beschwerde bei der EU-Kommission an. Eine Festlegung der Flugrouten über den Müggelsee verstoße gegen europäisches Recht, sagte der beauftragte Rechtsanwalt Wolfgang Baumann. Als Begründung führte er eine fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung und das Flora-Fauna-Habitat-Gebiet rund um den Müggelsee an.

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