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Bundesagentur für Arbeit

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14.11.2013

Bundesagentur für Arbeit Zahl rumänischer Hartz-IV-Bezieher verdoppelt

Ein Drittel der Zuwanderer hat keine Berufsausbildung.

Berlin – Immer mehr Zuwanderer aus Osteuropa beziehen Hartz-IV-Leistungen: „Gegenüber dem Jahr 2007 hat sich die Zahl der rumänischen Hartz-IV-Bezieher auf 14.700 verdoppelt. Die Zahl der bulgarischen Hartz-IV-Empfänger hat sich in der gleichen Zeit vervierfacht, auf 15.300″, sagte Heinrich Alt, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA), der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

Obwohl beide Länder erst im Januar die volle Freizügigkeit für den deutschen Arbeitsmarkt erhalten, sind schon jetzt viele Zuwanderer gekommen: In diesem Jahr sind laut Alt 70.000 Rumänen und Bulgaren nach Deutschland gekommen. Viele seien gut qualifiziert. „Doch ein Drittel der Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien hat keine Berufsausbildung und kaum verwertbare Deutschkenntnisse“, sagte der BA-Vorstand.

Entsprechend schwierig sei es, für sie eine Beschäftigung zu finden. „Derzeit sind wir mit dem Arbeitsministerium im Gespräch, ob Jobcenter in Schwerpunkt-Städten ein Extra-Budget für die Förderung von Migranten erhalten“, so Alt weiter.

Rumänen und Bulgaren ziehe es vor allem in die Großstädte – nach Berlin, München, Mannheim, Duisburg, Dortmund und Düsseldorf.

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