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01.11.2009

Bundesagentur für Arbeit will Bescheide einfacher formulieren

Nürnberg – Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will ihre Bescheide verständlicher formulieren und hofft, damit die hohe Zahl von Widersprüchen und Klagen zu senken. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe meldet, hat eine zehnköpfige Arbeitsgruppe in der Nürnberger Agenturzentrale erste Vorschläge ausgearbeitet. Ihr Ziel: „Durch eine Klarheit der Sprache wollen wir die Akzeptanz unserer Arbeit erhöhen und Vertrauen aufbauen beziehungsweise erhöhen“. Weniger einschüchternd soll zum Beispiel die Nachricht klingen, dass die BA Geld zurück verlangt: „Da Sie nach den vorhandenen Unterlagen eine für den Leistungsanspruch erhebliche Änderung in Ihren Verhältnissen nicht rechtzeitig angezeigt haben, ist eine Überzahlung entstanden“. Bisher lautet es so: „Sie sind bzw. waren . verpflichtet, der oben bezeichneten Behörde alle Änderungen in den Verhältnissen mitzuteilen, die für die Leistung erheblich sind. Dieser Verpflichtung sind Sie zumindest grob fahrlässig nicht nachgekommen.“

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