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09.01.2010

Bundesagentur für Arbeit will Akten digitalisieren

Nürnberg – Die größte Behörde Deutschlands, die Bundesagentur für Arbeit (BA), will Aktenordner aus ihren Büros verbannen. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, sollen bis Mitte 2012 alle Dokumente digitalisiert sein und nur noch als elektronische Akten vorliegen. Eine erste Testphase für die Einführung des papierlosen Büros bei der BA beginnt demnach im Juli. Den Investitionsaufwand für die Umstellung beziffert die Behörde auf 138 Millionen Euro. Die BA führt für die Arbeitslosenversicherung 22 Millionen Akten, zu denen täglich etwa 260.000 neue Dokumente kommen. Außerdem verwaltet die Behörde für die Auszahlung des Kindergeldes mehr als 13 Millionen Akten.

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