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30.10.2009

Bundesagentur für Arbeit dementiert Mängel im Datenschutz

Nürnberg – Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat die Vorwürfe wegen massiver Mängel im Datenschutz zurückgewiesen. Wie die Agentur heute mitteilte, speichere sie lediglich zur Aufgabenerledigung bestimmte Daten. Ferner entsprächen die Berichte darüber, dass alle rund 100000 Mitarbeiter der Job Center sowie der Arbeitsagenturen Zugriff auf die Nutzerdaten hätten, nicht der Wahrheit.

Die „Frankfurter Rundschau“ hatte berichtet, dass die BA Daten von Erwerbslosen hinsichtlich Suchtkrankheiten, Verschuldung, Wohnungsproblematik sowie schwierigen familiären Verhältnissen speichern würde. Zudem hätten mehrere Personalräte das von der BA verwendete Computersystem als hochgefährlich eingestuft, da „erhebliche Bedenken zum Sozialdatenschutz“ bestünden.

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