Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

14.08.2010

Bund zahlt nicht für übriggebliebene Schweinegrippe-Impfdosen

Berlin – Der Bund will sich nicht an den Millionenkosten beteiligen, die bei den Ländern durch die übriggebliebenen Schweinegrippe-Impfdosen entstanden sind. So steht es in einem Schreiben von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) an seine Landeskollegen, das dem „Spiegel“ vorliegt. Die Landesgesundheitsminister wollen deshalb die Verantwortung für die Pandemiebekämpfung abgeben. Künftig solle der Bund „zuständig sein für die Sicherung der Versorgung mit Arzneimitteln einschließlich Impfstoffen“, heißt es in einem internen Forderungspapier der Gesundheitsministerkonferenz, das dem „Spiegel“ vorliegt.

Heftige Kritik üben die Länder auch an der fachlichen Beratung durch das für die Zulassung von Impfstoffen zuständige Paul-Ehrlich-Institut in Langen sowie das Berliner Robert Koch-Institut. Beide Bundesinstitute hätten „die Ausbreitung der Neuen Influenza mit großen Fallzahlen und erheblichen Auswirkungen für die Gesellschaft“ nicht nur als möglich, sondern als „sehr wahrscheinlich“ eingestuft – was schon beim damaligen Wissensstand um die meist mild verlaufende Krankheit als zweifelhaft galt.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/bund-zahlt-nicht-fuer-uebriggebliebene-schweinegrippe-impfdosen-13036.html

Weitere Nachrichten

Michael Vassiliadis

© Helgekrueckeberg / CC BY-SA 3.0

IG BCE Gewerkschafts-Chef Vassiliadis warnt vor Rente mit 70

Michael Vassiliadis, Chef der Gewerkschaft IG BCE, warnt die Bundesregierung vor einer Anhebung des Rentenalters. "Das Gerede um die Rente mit 70 ist für ...

Frank-Walter Steinmeier

© Arne List / CC BY-SA 3.0

Gauck-Nachfolge Seeheimer Kreis legt sich auf Steinmeier fest

In der Frage der Gauck-Nachfolge hat sich der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs, gegen einen Kompromiss mit der Union ...

Rentner

© bstrupp / gemeinfrei / pixabay.com

"CDU 2017" 80 junge Politiker für höheres Rentenalter

Führende Vertreter der jungen Generation in der CDU fordern in einem Positionspapier ein höheres Renteneintrittsalter ab 2030. "Dabei muss eine Koppelung ...

Weitere Schlagzeilen