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03.04.2010

Bsirske bezeichnet Tarifspaltung als “unsozial” und “willkürlich”

Berlin – Frank Bsirske hat die Tarifspaltung in Deutschland als unsozial und willkürlich kritisiert. „Die nach 20 Jahren nicht mehr so neuen Bundesländer sind keine Entwicklungszonen, sondern längst attraktive Standorte – für hochspezialisierte Industrien ebenso wie für äußerst qualifizierte Dienstleistungen“, schreibt Bsirske in einem Beitrag für den Tagesspiegel.

Neben der gleichen Bezahlung für gleiche Arbeit fordert Bsirske ein einheitliches Rentenrecht in beiden Landeshälften. Zugleich verteidigte Bsirske die Zustimmung der Gewerkschaft zu unterschiedlichen Mindestlöhnen für Pflegekräfte in Ost und West von Ende März. Die Gewerkschaft stehe oft genug vor dem Dilemma, entweder zu speziellen „Ost-Tarifen“ Ja zu sagen oder gar keine Mindestbedingungen vereinbaren zu können und die Beschäftigten damit der Willkür ihrer Arbeitgeber auszuliefern, so der Vorsitzende.

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