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Jens Stoltenberg

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18.11.2014

Ukraine-Konflikt Nato-Chef wirft Russland weitere Destabilisierung vor

„Wir sehen, dass Russland die Ukraine weiter destabilisiert.“

Brüssel – Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Russland vorgeworfen, die Ukraine weiterhin zu destabilisieren. Am Rande eines Treffens mit den Verteidigungsministern der EU sagte Stoltenberg, dass das Militärbündnis aus verschiedenen Quellen Informationen über eine „sehr schwerwiegende“ Verstärkung russischer Truppen an der Grenze zur und in der Ukraine habe.

Stoltenberg berief sich dabei auf Fotos, „unabhängige Journalisten“ sowie auf OSZE-Beobachter. Demnach gebe es Truppenbewegungen mit „Ausrüstung, Panzern, Artillerie und sehr modernen Luftabwehrsystemen“. „Wir sehen, dass Russland die Ukraine weiter destabilisiert.“

Sowohl die EU als auch die Nato wollten eine friedliche Lösung, betonte Stoltenberg. Russland könne „Teil einer friedlich ausgehandelten Lösung sein oder auf dem Pfad der Isolierung voranschreiten“, fügte der Nato-Generalsekretär hinzu und forderte Moskau auf, seine Verpflichtungen aus dem Minsker Abkommen einzuhalten.

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