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Alexander Graf Lambsdorff

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09.06.2017

Wahlergebnis in Großbritannien Lambsdorff „ziemlich überrascht“

Lambsdorff hält einen harten Brexit für unausweichlich.

Brüssel – Der Vizepräsident des Europaparlaments, Alexander Graf Lambsdorff (FDP), hat sich „ziemlich überrascht“ vom Ergebnis der Parlamentswahlen in Großbritannien gezeigt.

Man habe in Brüssel „damit gerechnet und auch darauf gehofft, dass Frau May eine starke Mehrheit erhält, damit da Ruhe einkehrt auf der Insel und man souverän verhandeln kann“, sagte Lambsdorff dem Sender Phoenix. Jetzt stehe May „mit Torte im Gesicht vor einem wirklich katastrophalen Ergebnis“.

Für den Erfolg der Labour-Partei um Jeremy Corbyn sei eine „Gesamtgemengelage“ – unter anderem der „miserable Wahlkampf“ von Theresa May und die starke Beteiligung der jungen Wähler – entscheidend gewesen, glaubt Lambsdorff. Zudem sei die authentische Persönlichkeit Corbyns in diesem Wahlkampf ausschlaggebend gewesen: „Aber er ist schon ein wirklich linksextremer Sozialist. Gegen den wirkt Sahra Wagenknecht geradezu gemäßigt.“

Lambsdorff hält einen harten Brexit für unausweichlich: „Ich glaube, dass manche sich da Illusionen machen auf der Insel. Ein weicher Brexit hieße ja, dass wir in Europa quasi den europäischen Binnenmarkt zu Gunsten der Briten verändern. Das werden wir nicht tun“, so der FDP-Politiker.

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