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Euromünzen

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08.03.2015

Zukunft der Währungsunion Juncker für eigenes Euro-Budget

Auch ein gemeinsamer Euro-Finanzminister sei denkbar.

Brüssel – In der Debatte um die Zukunft der Währungsunion hat der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, ein eigenes Euro-Budget verlangt. „Ich bin dafür, dass die Staaten der Eurozone mittelfristig gemeinsame Haushaltsmittel erhalten, um die Konjunktur steuern zu können“, sagte Juncker der „Welt am Sonntag“.

Auch ein gemeinsamer Euro-Finanzminister sei denkbar. „Sicher ist: Ein solcher Finanzminister bräuchte eine gesamteuropäische Haushaltsgewalt und müsste parlamentarisch kontrolliert werden“, fügte er hinzu. Für die Einrichtung eines Euro-Finanzministers seien „gewaltige Vertragsänderungen“ nötig, und die Mitgliedstaaten müssten bereit sein, auf Souveränität zu verzichten.

Mit Blick auf die unsichere Finanzlage des Euro-Krisenstaates Griechenland sagte Juncker: „Wir kennen den Finanzbedarf Griechenlands, aber ich werde mich nicht an öffentlichen Spekulationen über Zahlen beteiligen. das würde ein falsches Signal nach Athen senden.“

Zuletzt war spekuliert worden, dass Athen im Rahmen eines dritten Hilfsprogramms 30 bis 50 Milliarden Euro benötigen würde und bereits im März und April Hilfszahlungen der internationalen Kreditgeber benötigt.

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