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Euromünze

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24.02.2013

CEP-Studie Eurokrise noch nicht gebannt

Frankreich entwickelt sich mehr und mehr zum Krisenland.

Brüssel – Die wirtschaftliche Schwäche Frankreichs beschwört für die Euro-Zone neue Risiken herauf. Das ist das Fazit einer Studie des Centrums für Europäische Politik (CEP), die dem Nachrichtenmagazin „Focus“ vorliegt. Danach ist die Euro-Krise „keineswegs gebannt“. Mit Ausnahme Irlands sei es den bisherigen Krisenstaaten nicht gelungen, „den Verfall ihrer Kreditfähigkeit zu stoppen“. Mittlerweile seien „auch Italien und Frankreich unmittelbar bedroht“.

Der langfristige Trend zeige, „dass sich Frankreich mehr und mehr zum Krisenland entwickelt“. Da das Land für den europäischen Rettungsfonds ESM mit der zweitgrößten Garantie nach Deutschland geradestehe, könne ein weiterer Niedergang „die gesamte Euro-Rettung in Frage stellen“. Das CEP beklagt einen „substanziellen Verlust der Wettbewerbsfähigkeit der französischen Volkswirtschaft“.

Hauptgrund sei neben zu hohen Löhnen und zu kurzen Arbeitszeiten auch eine falsche Industriepolitik. So hätten die Regierungen in Paris in der Vergangenheit vorwiegend Großunternehmen gefördert. Die seien aber lange nicht so flexibel und innovativ wie etwa der deutsche Mittelstand. Als Folge „ist die ausländische Nachfrage nach französischen Produkten stark zurückgegangen“.

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