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Fahne von Japan

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22.06.2017

Bericht EU strebt Handelspakt mit Japan bis Juli an

Signal gegen Trumps America-First-Politik.

Brüssel – Als Gegengewicht zur Abschottungspolitik von US-Präsident Donald Trump will sich Europa bis Anfang Juli auf ein Handelsabkommen mit Japan verständigen. Laut eines Berichts der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitagsausgabe) strebt die EU bereits vor dem G-20-Gipfel am 7. Juli in Hamburg eine politische Einigung an.

Nach Plänen der EU-Kommission könnte Japans Premierminister Shinzo Abe bereits einen Tag zuvor zu einem EU-Japan-Gipfel nach Brüssel kommen, um die mögliche Übereinkunft zu verkünden. In Tokio arbeiten zurzeit die Unterhändler von EU und Japan mit Hochdruck daran, den größten Teil des Abkommens zu vollenden.

Der Vertrag würde ein Drittel der globalen Wirtschaftsleistung umfassen und wäre ein Signal gegen Trumps America-First-Politik. Bei ihrem Gipfeltreffen in Brüssel werden die Staats- und Regierungschefs der EU an diesem Freitag darüber sprechen.

Im Entwurf der Schlussfolgerungen heißt es, dass der Europäische Rat „die jüngsten Fortschritte in den Verhandlungen mit Japan“ begrüße, „die den Weg für eine baldige politische Einigung ebnen könnten“.

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