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Brüderle für weitere Regulierung der internationalen Finanzmärkte

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30.10.2011

Euro-Krise Brüderle für weitere Regulierung der internationalen Finanzmärkte

Berlin – Der FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle hat sich für weitere Regulierungen der Finanzmärkte ausgesprochen. „Das internationale Finanzwesen muss weltweit dem Ordnungsrahmen der Sozialen Marktwirtschaft unterworfen werden“, sagte Brüderle im Interview mit „Sonntag Aktuell“.

Auf der Agenda stehe für ihn der Hochfrequenzhandel, wo vom Computer, ohne weitere Prüfung, Verkaufsentscheidungen getroffen werden, so bald eine kritische Marke erreicht werde. „Das setzt höchst gefährliche Kettenreaktionen in Gang.

Ganz wichtig: Wir brauchen europäische Ratinginstitute, damit nicht drei nordamerikanische Ratingagenturen über das Wohl und Wehe europäischer Staaten entscheiden können“, so der FDP-Politiker. Demnach müssten Hedgefonds und private Equity stärker reguliert werden. Diese würden wie Banken handeln, ohne jedoch der Bankenaufsicht zu unterliegen. „Alles, was wie eine Bank handelt, muss auch wie eine Bank reguliert werden. Das muss sich international ändern“, erklärte Brüderle.

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