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Brüderle sieht S&P-Herabstufung gelassen

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14.01.2012

Rating Brüderle sieht S&P-Herabstufung gelassen

Die deutsche AAA-Bewertung sieht er nach der Neubewertung nicht gefährdet.

Jena – Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Bundestag, Rainer Brüderle, hat gelassen auf die Herabstufung Frankreichs und anderer Eurostaaten durch die Ratingagentur Standard & Poor’s reagiert. “Man darf das nicht überbewerten”, sagte Brüderle am Samstag am Rande einer FDP-Veranstaltung in Jena. “Wir machen ja keine Politik für die Ratingagenturen.” Er verwies darauf, dass auch Industrieländer wie Japan oder die USA nicht mehr mit der Bestnote AAA bewertet werden.

Trotzdem gelte es nach der Entscheidung von S&P umso mehr, einen neuen Stabilitätspakt für Europa auf den Weg zu bringen. “Und da ist es gut, dass Europa jetzt der deutschen Stabilitätskultur folgt”, sagte er.

Die deutsche AAA-Bewertung sieht Brüderle nach der Neubewertung nicht gefährdet. “Da wackelt überhaupt nichts”, sagte er. S&P hatte am Freitag bekanntgegeben, Frankreich und Österreich die Bestnote AAA zu entziehen und fortan nur noch mit AA+ zu bewerten. Die Kreditwürdigkeit Italiens wurde um zwei Stufen abgewertet: von A auf BBB+. Insgesamt stufte die Ratingagentur neun Staaten schlechter ein.

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