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26.06.2010

Bremer Bildungssenatorin kritisiert Pisa-Nachfolgestudie

Bremen – Die Bremer Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) zieht die Ergebnisse der gerade veröffentlichten Pisa-Nachfolgestudie in Zweifel, bei welcher der Stadtstaat am schlechtesten abgeschnitten hat. Anlass der Kritik ist die Auswahl der getesteten Schüler. „In anderen Bundesländern werden lernschwache Schüler, die Förderbedarf haben, von vornherein ausgegliedert“, sagte Jürgens-Pieper dem „Focus“.

Etwa 36.000 Neuntklässler mit dem Ziel mittlere Reife hatten sich für die Studie bundesweit in den Fächern Deutsch und Englisch prüfen lassen. Studienleiter Olaf Köller, Professor an der Universität Kiel, schätzt die Gefahr verzerrter Ergebnisse gering. Der Pädagoge räumte zwar ein: In Bremen sei der Anteil lernschwacher Schüler an allgemeinbildenden Schulen höher als in den meisten anderen Bundesländern. Das aber sei „unbedeutend“. „Auch ohne diesen Effekt wäre Bremen Schlusslicht“, so Köller.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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