Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Fahne von Brasilien

© über dts Nachrichtenagentur

12.07.2017

Brasilien Ex-Präsident Lula zu 9,5 Jahren Haft verurteilt

Ihm wurde Bestechlichkeit und Geldwäsche vorgeworfen.

Brasilia – Brasiliens Ex-Präsident Lula da Silva ist am Mittwoch zu 9,5 Jahren Haft verurteilt worden. Ihm wurde Bestechlichkeit und Geldwäsche vorgeworfen.

Konkret soll er in seiner Amtszeit Chef eines Korruptionsnetzwerks rund um den staatlichen Ölkonzern Petrobras gewesen sein. In den Skandal sind zahlreiche Geschäftsleute und Politiker verwickelt.

Die Staatsanwaltschaft warf Lula vor, Bestechungsgelder und Vergünstigungen im Wert von umgerechnet rund 900.000 Euro angenommen zu haben, unter anderem in Form einer Strandwohnung. Petrobras soll im Gegenzug für die mutmaßlichen Geschenke an Lula und andere Politiker zu überteuerten Bedingungen Aufträge an Baukonzerne und andere Firmen vergeben haben.

Lula hatte die Anschuldigungen bei Prozessbeginn als „Farce“ bezeichnet. Die Vorwürfe seien politisch motiviert. Eigentlich wollte er 2018 erneut in der Präsidentschaftswahl kandidieren und hatte laut aktueller Umfragen auch Chancen auf einen Sieg. Lula war bereits von 2003 bis Ende 2010 Präsident Brasiliens.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/brasiliens-ex-praesident-lula-zu-95-jahren-haft-verurteilt-99283.html

Weitere Nachrichten

Cem Özdemir

© über dts Nachrichtenagentur

Grüne Özdemir will Klarheit über G20-Akkreditierungen

Im Streit um nachträglich entzogene Journalisten-Akkreditierungen beim G20-Gipfel hat Grünen-Chef Cem Özdemir Aufklärung von der Bundesregierung verlangt. ...

Bootsflüchtlinge im Mittelmeer Archiv

© Marina Militare, über dts Nachrichtenagentur

Bundesregierung Libysche Seenotrettungszone nicht vor 2018

Die geplante Einrichtung einer libyschen Seenotrettungszone wird nach Einschätzung der Bundesregierung nicht mehr in diesem Jahr erfolgen. Das geht aus der ...

Bootsflüchtlinge im Mittelmeer Archiv

© Marina Militare, über dts Nachrichtenagentur

Flüchtlinge Berlin und Rom wollen engere Zusammenarbeit mit Libyen

Deutschland und Italien fordern eine engere Zusammenarbeit mit Libyen, um die illegale Migration über das Mittelmeer zu stoppen. In einem gemeinsamen ...

Weitere Schlagzeilen