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07.03.2015

Brasilien Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 34 Abgeordnete

Insgesamt sollen rund 800 Millionen US-Dollar Schmiergelder geflossen sein.

Brasilia – Im Korruptionsskandal um Bestechungszahlungen des brasilianischen Ölkonzerns Petrobas hat der Oberste Gerichtshof Ermittlungen gegen dutzende Spitzenpolitiker genehmigt. Mit einer Ausnahme gehörten die 34 Beschuldigten Parlamentarier und Senatoren dem Regierungslager von Präsidentin Dilma Roussef an.

Die Staatsanwaltschaft ermittle unter anderem gegen den Senatspräsidenten und den Sprecher der Abgeordnetenkammer.

Dem Ölkonzern wird vorgeworfen, zu hohe Kosten für Subunternehmer und Zukäufe angegeben und die Differenz an Parteien und Funktionäre ausgezahlt zu haben. Insgesamt sollen über zehn Jahre lang rund 800 Millionen US-Dollar Schmiergelder geflossen sein, die zum Teil auch als Wahlkampfspenden deklariert worden sein sollen.

Die Affäre gilt als größter Korruptionsskandal in der brasilianischen Geschichte.

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