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Polizei

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06.12.2015

Zunehmende Bewaffnung Brandenburger rüsten auf

Händler beobachten seit einigen Monaten einen sprunghaft gestiegenen Absatz.

Frankfurt (Oder) – Die Brandenburger rüsten mit Pfefferspray, Schreckschusspistolen und anderen frei verkäuflichen Waffen auf. Händler beobachten seit einigen Monaten einen sprunghaft gestiegenen Absatz. Vor allem Reizgas und Pfefferspray werde verkauft, darunter an viele Senioren, berichtet die „Märkische Oderzeitung“ (Montagausgabe).

„Die Polizeipräsenz sinkt, also sind Bürger gezwungen, sich selbst zu schützen“, sagte ein Händler aus Neu Zittau (Oder-Spree). Den Trend bestätigt der Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenhändler: „Die Umsätze sind doppelt so hoch wie im Vorjahr“, sagt Geschäftsführer Ingo Meinhard. Nach seinen Angaben gab es nach den Terroranschlägen von Paris noch einmal einen Schub. „Die Bürger haben ein gesteigertes Sicherheitsbedürfnis“, so Meinhard. Allerdings weist er darauf hin, dass die meisten Abwehrmittel nie eingesetzt werden.

Die zunehmende Bewaffnung spiegelt sich in der Statistik wider. So waren Ende Oktober bei den Waffenbehörden der brandenburgischen Polizei rund 6800 kleine Waffenscheine registriert, Ende 2014 waren es 6490. Zudem wurden mehr Genehmigungen ausgestellt, die zum Tragen einer scharfen Waffe berechtigen: 95 Brandenburger haben diesen Waffenschein.

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