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Brandanschläge: Wiefelspütz sieht keine Tendenzen für neuen Linksterrorismus

© Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde

13.10.2011

Terrorismus Brandanschläge: Wiefelspütz sieht keine Tendenzen für neuen Linksterrorismus

Berlin – Dieter Wiefelspütz, innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, sieht in den Brandanschlägen auf die Deutsche Bahn keine Anzeichen auf einen neuen Linksterrorismus in Deutschland.

Wiefelspütz kritisierte im Deutschlandfunk entsprechende Aussagen von Peter Ramsauer (CSU) und Uwe Schünemann (CDU): „Ich kann die Empörung über diese schwerwiegenden Straftaten verstehen, aber das, was von Herrn Ramsauer und von Herrn Schünemann kommt, ist nichts anderes als eine verbale Übertreibung.“ Die Unions-Politiker hatten die Anschläge als terroristische Ansätze bezeichnet und vor einer Eskalation des Linksextremismus zum Linksterrorismus gewarnt.

Bei den Brandanschlägen ginge es laut Wiefelspütz nur darum, in den Schienenverkehr einzugreifen. Terroristische Anschläge seien hingegen gekennzeichnet „als wahlloser, willkürlicher Mord.“ Zwar verurteilte auch der SPD-Politiker die Anschläge, doch nicht jeder Brandstifter sei notwendigerweise ein Terrorist.

In den vergangenen Tagen wurden mehrfach Brandanschläge auf das Schienennetz der Deutschen Bahn verübt worden. Bislang kamen dabei jedoch noch keine Personen zu Schaden.

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