Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Panorama - newsburger.de

05.08.2010

BP darf Ölleck mit Zement verschließen

Washington – Der Energiekonzern BP kann mit der zweiten Phase der Operation „Static Kill“ beginnen und das Ölleck nun mit Zement verschließen. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, habe der zuständige Krisenmanager der US-Regierung, Admiral Thad Allen, die entsprechende Genehmigung erteilt. BP will bereits heute mit dem Einpumpen von Zement beginnen.

Erst gestern hatte das Unternehmen einen Erfolg beim Verschluss des Bohrlochs mit Schlamm vermeldet. Der zusätzliche Zement soll nun das Wiederaufsteigen des Schlamms verhindern. Parallel zum „Static Kill“-Verfahren setzt BP weiterhin auf zwei Entlastungsbohrungen und das sogenannte „Bottom Kill“-Verfahren. Dabei sollen Beton und Schlamm von unten in die lecke Steigleitung in etwa 5.500 Metern Tiefe geleitet werden.

Seit dem Beginn der Katastrophe am 20. April sind laut Schätzungen der US-Regierung rund 780 Millionen Liter (4,9 Millionen Barrel) Rohöl in den Ozean geströmt. Davon seien 127 Millionen Liter (800.000 Barrel) aufgefangen und auf Schiffe gepumpt worden.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/bp-darf-oelleck-mit-zement-verschliessen-12658.html

Weitere Nachrichten

Ägyptische Flagge

© über dts Nachrichtenagentur

Ägypten 23 Tote bei Angriff auf Bus mit koptischen Christen

Im Gouvernement Al-Minya in Mittelägypten sind am Freitag mindestens 23 Menschen bei einem bewaffneten Angriff auf einen Bus mit koptischen Christen ums ...

Britische Polizei

© über dts Nachrichtenagentur

Polizei Weitere Festnahme nach Anschlag in Manchester

In Manchester ist am Freitagmorgen eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Anschlag vom Montagabend festgenommen worden. Das teilte die Polizei in ...

Eine Spritze wird gesetzt

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht Verweigerern von Impfberatung droht ab Juni Geldstrafe

Eltern von Kita-Kindern droht 2.500 Euro Strafe, wenn sie sich der verpflichtenden Impfberatung verweigern. Das ist Konsequenz eines ...

Weitere Schlagzeilen