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Bosch-Chef kündigt Arbeitsplatzabbau an

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14.02.2013

Stagnierende Märkte Bosch-Chef kündigt Arbeitsplatzabbau an

„In einigen Bereichen werden wir nicht darum herumkommen.“

Hamburg – Bosch-Mitarbeiter in Deutschland und Europa müssen um ihre Jobs bangen. „In einigen Bereichen werden wir nicht darum herumkommen, Arbeitsplätze abzubauen“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung des Technologiekonzerns und weltweit größten Autozulieferers, Volkmar Denner, dem „Manager Magazin“. Einer internen Analyse zufolge sei davon auszugehen, dass die Märkte in Europa über einige Jahre stagnieren. Aber Bosch müsse auch darauf vorbereitet sein, „dass es noch ein wenig schlechter läuft“.

Die Bosch-Werke müssten zu den Besten zählen. Noch im Januar hatte Denner angekündigt, die Standorte würden einem „laufenden Kampf der Bewährung“ aussetzt. „Das ist nicht als Angstszenario, sondern als Chancenszenario gemeint“, sagte er da. Es gehe darum, durch Produktivitätssteigerung, höhere Flexibilität oder bessere Qualität hohe Lohnkosten auszugleichen. Gegenüber dem „Manager Magazin“ ging er jetzt weiter: Wo das nicht gelinge, werde er durchgreifen, sagte Denner – und zwar rechtzeitig und stets sozialverträglich.

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