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Wolfgang Bosbach CDU 2014

© Foto-AG Gymnasium Melle / CC BY 4.0

26.09.2016

Bosbach Flüchtlings-Obergrenze von 200.000 „plausibel“

„Entscheidend ist, dass wir unseren Staat nicht überfordern.“

Bonn – CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach ist überzeugt, dass die beiden Unions-Schwestern ihren Streit in den kommenden Wochen beilegen werden, plädiert aber auch für eine klare zahlenmäßige Begrenzung bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Er halte die von der CSU immer wieder genannte Zahl von 200.000 für „plausibel“, weil exakt diese Größenordnung 2014 nach Deutschland gekommen sei, und dies das Land nicht überfordert habe.

„Ob man das dann Richtgröße, Orientierungswert oder Obergrenze nennt, ist nicht die entscheidende Frage. Entscheidend ist, dass wir unseren Staat nicht überfordern“, so Bosbach im Fernsehsender phoenix.

Richtig sei, dass in der Verfassung keine Zahl hinsichtlich der Aufnahme aus humanitären Gründen genannt werde. „Aber das bedeutet im Umkehrschluss doch nicht, dass Deutschland eine völlig unbegrenzte Aufnahmekapazität und schrankenlose Integration in die Gesellschaft und auf den Arbeitsmarkt hat. Es gibt eine natürliche Grenze der Belastbarkeit eines jeden Landes bei der Aufnahme von Menschen“, sagte Bosbach.

Darüber hinaus sieht er einen Einigungsdruck zwischen CDU und CSU. „Beide Parteien wissen, sie können im kommenden Bundestagswahlkampf nur miteinander Erfolg haben, nicht nebeneinander und schon gar nicht gegeneinander.“

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