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"Rote-Hand-Brief" Bundesinstitut warnt vor fluorchinolonhaltigen Antibiotika

Fluorchinolonen könnten schwerwiegende Nebenwirkungen hervorrufen.

Bonn – Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die Ärzte in Deutschland aufgrund eines sogenannten „Rote-Hand-Briefs“ von Pharmakonzernen dazu aufgefordert, fluorchinolonhaltige Antibiotika nur noch in Notfällen zu verschreiben.

Fluorchinolonen könnten schwerwiegende Nebenwirkungen hervorrufen, teilte das Bundesinstitut am Montag mit. Diese könnten demnach lang anhalten, die Lebensqualität beeinträchtigen und seien „möglicherweise irreversibel“. Hauptsächlich seien Sehnen, Muskeln, Gelenke und das Nervensystem betroffen. Die Behandlung mit Fluorchinolonen sollte beim ersten Anzeichen einer dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen beendet werden, so das Institut.

Die Anwendungsgebiete der betroffenen Antibiotika wurde stark eingeschränkt. Bei leichten bis mittelschweren Infektionen sollen Fluorchinolone demnach nicht mehr angewendet werden, „es sei denn, andere Antibiotika, die üblicherweise zur Behandlung dieser Infektionen empfohlen werden, können nicht angewendet werden“.

Betroffen sind nach Angaben des Instituts alle Fluorchinolone, die über den Mund eingenommen, injiziert oder inhaliert werden. In Deutschland bestehen Zulassungen für die Wirkstoffe Ciprofloxacin, Levofloxacin, Moxifloxacin, Norfloxacin und Ofloxacin. Fluorchinolone werden sowohl in der Humanmedizin als auch in der Veterinärmedizin eingesetzt. Ihre Anwendung ist aktuell weit verbreitet.

08.04.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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