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Deutsche Post

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04.02.2015

Bericht Ansturm auf neue Post-Zustellunternehmen

„Das Echo auf unser Angebot zeigt, wie attraktiv die Bedingungen sind.“

Bonn – Die Aussicht auf einen dauerhaften Arbeitsplatz zieht immer mehr Paketboten der Deutschen Post in die neuen Zustellgesellschaften, mit denen der Konzern seine Personalkosten drücken will.

„Binnen nicht einmal zwei Wochen haben mehr als 2.000 bisher befristet beschäftigte Mitarbeiter unterschrieben“, sagte Uwe Brinks, der Betriebschef für Pakete und Briefe, gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe).

Bis Mitte des Jahres werde man voraussichtlich rund 6.000 Leute an Bord haben. Dabei würden nicht nur befristete Arbeitsplätze in Dauerstellen umgewandelt, sondern auch Tausende Mitarbeiter von außen angestellt.

In den 49 regionalen Tochtergesellschaften werden die Paketboten nicht mehr nach Haustarif bezahlt, sondern nach den in den meisten Tarifbezirken ungünstigeren Bedingungen des Speditions- und Logistikgewerbes. Die Kritik der Gewerkschaft Verdi, die der Post Lohndrückerei und Tarifflucht vorwirft, sieht Brinks durch den Massenansturm entkräftet: „Die Leute stimmen mit den Füßen ab. Das Echo auf unser Angebot zeigt, wie attraktiv die Bedingungen sind“.

Die Paketmengen wüchsen „zweistellig“, sagte Brinks der Zeitung. Deshalb nehme der Personalbedarf auch in den Sortierzentren rasant zu. Dort habe die Post deshalb weitere 1.700 Mitarbeiter in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis übernommen.

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