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Börsenaufsicht: Vier europäische Länder verbieten Leerverkäufe

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12.08.2011

Börse Börsenaufsicht: Vier europäische Länder verbieten Leerverkäufe

Frankfurt – In vier europäischen Ländern haben die Börsenaufsichten vorläufig sogenannte Leerverkäufe verboten und reagieren damit auf die Turbolenzen an den Finanzmärkten. Das teilte die Europäische Börsenaufsichtsbehörde ESMA in Paris mit. Betroffen sind Italien, Frankreich, Spanien und Belgien. Diese vier Länder hätten die entsprechenden Schritte schon angekündigt oder würden das in Kürze tun, hieß es.

Der Präsident der französischen Börsenaufsicht AMF, Jean-Pierre Jouyet, erklärte gegenüber örtlichen Medien: „Wir haben uns entschlossen (…), die Leerverkäufe für elf am französischen Markt notierte Banken und Versicherungen zu verbieten, und zwar für eine Dauer von 15 Tagen.“ Italien hatte eine ähnliche Entscheidung für Freitag angekündigt. Griechenland hatte Leerverkäufe bereits am Montag verboten.

Bei den hochspekulativen Leerverkäufen verdienen Händler an fallenden Kursen von Aktien, Währungen und Anleihen. Dieses Vorgehen war unter anderem für die großen Kursschwankungen der vergangenen Tage verantwortlich gemacht worden.

Indessen hat sich die Lage an den wichtigsten Börsen wieder stabilisiert. Nachdem zunächst an den europäischen Aktienmärkten Gewinne verbucht werden konnten, schloss auch der DOW-Jones-Index mit einem Plus von 3,9 Prozent. Der Nikkei-Index steht am Freitagvormittag leicht im Minus.

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