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Chefvolkswirt rechnet mit weiteren Kurseinbrüchen

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07.08.2011

Börse Chefvolkswirt rechnet mit weiteren Kurseinbrüchen

„Schlechte Nachrichten sind immer unangenehm für Märkte.“

Frankfurt/Main – Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Tom Mayer, rechnet nach der Herabstufung der Bonitätsnote der USA durch die Ratingagentur Standard & Poor`s mit weiteren Kurseinbrüchen an den Börsen. Mayer sagte „Bild am Sonntag“: „Schlechte Nachrichten sind immer unangenehm für Märkte.“ Er rechne zwar nicht mit einem weltweiten Börsencrash, aber: „Es könnte Verluste geben.“

Der Ökonom hält außerdem einen Anstieg der Inflation in Deutschland durch die Politik der Zentralbanken für möglich: „Die Zentralbanken werden eine höhere Inflation nicht nur tolerieren, sondern sogar im Namen der Finanzstabilität herbeiführen.“ Eine Staatspleite der USA hält er jedoch für ausgeschlossen: „Die USA bleiben weiter zahlungsfähig.“

Mayer betonte jedoch den Ernst der Lage: „Die Lage ist weiter ernst und die Aussicht ist nicht rosig. Die Herabstufung der USA ist ein historisch denkwürdiges Ereignis, das man als Warnschuss für die Politik der USA sehen muss.“

Anlegern rät Mayer, an ihren Aktien vorerst festzuhalten: „Panik führt zu schlechten Entscheidungen. Dabei verliert man immer Geld. Die Kurse werden sich auch wieder erholen.“

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