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BMW-Tochter streitet in Oxford über Teepausen

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14.04.2012

Mini BMW-Tochter streitet in Oxford über Teepausen

BMW-Tochter will Zeit der bezahlten Tee- und Toilettenpausen senken.

Düsseldorf – Im Tarifstreit mit den Beschäftigten im Oxforder Werk der BMW-Tochter Mini geht es nicht nur um die Höhe der Lohnsteigerungen, sondern auch um bezahlte Teepausen. Wie die „Wirtschaftswoche“ am Samstag vorab berichtete, will BMW in den Verhandlungen mit der Gewerkschaft Unite die Zeit der bezahlten Tee- und Toilettenpausen senken, was die Gewerkschaft ablehnt.

Nach BMW-Angaben dauere eine Schicht im Werk Oxford neun Stunden und 15 Minuten, darin enthalten seien zwei bezahlte Teepausen von 26 Minuten am Vormittag und 27 Minuten am Nachmittag. Die halbstündige Mittagspause werde dagegen nicht entgolten. Nun habe BMW vorgeschlagen, das Werk könne die täglichen Teepausen von insgesamt 53 Minuten beibehalten, bezahlt würden von 2013 an aber nur noch 43 Minuten. BMW habe den Kürzungsvorschlag damit begründet, dass es in Oxford die längsten bezahlten Pausen des ganzen Konzerns gebe.

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