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BMW ruft in den USA knapp 200.000 Autos zurück

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01.10.2010

BMW ruft in den USA knapp 200.000 Autos zurück

München – Der deutsche Autobauer BMW ruft in den USA rund 198.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, seien Autos der Baureihen 5er, 6er und 7er BMW und Fahrzeuge der Tochterfirma Rolls Royce vom Typ Phantom betroffen, die einen V8 oder V12-Motor haben. Laut dem Autobauer könnte es bei den Fahrzeugen zu Problemen an den Bremssystemen kommen. So seien Lecks im Bremskraftverstärkersystem möglich.

Die Autobesitzer sollen per Post über den Rückruf informiert werden, die fehlerhaften Teile sollen dann in den Werkstätten ausgetauscht werden. Nach Angaben von BMW habe es allerdings noch keine Unfälle gegeben. Weltweit könnten rund 345.000 Fahrzeuge von den Problemen betroffen sein, erklärte ein BMW-Sprecher am Freitag. Ob Autos in Deutschland betroffen sind, werde derzeit noch geprüft.

Die Rückrufaktion überschattet die positiven Absatzzahlen, die BMW-Chef Norbert Reithofer am Rande des Pariser Autosalons bekannt gab. So habe der Absatz im September um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugelegt. „Das dritte Quartal ist für uns vom Volumen her sehr gut und über unseren Erwartungen gelaufen“, so Reithofer.

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