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16.01.2010

BKA sieht neue Strategie bei Terroristen

Berlin – Der versuchte Anschlag von Detroit am 25. Dezember 2009 stellt eine neue Qualität der terroristischen Bedrohung für den Westen dar. Zu dieser Einschätzung kommt das Bundeskriminalamt (BKA) in einer vertraulichen Analyse, berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“. Erstmals habe der Al-Qaida-Ableger auf der arabischen Halbinsel, AQAH, ein Attentat außerhalb seines bisherigen Operationsgebietes verübt, heiße in dem Papier. Dies bedeute eine „signifikante Änderung“ im Vorgehen der Islamisten.

Die Hinwendung der „schlagkräftigen Terror-Organisation“ zu Angriffen auf den zivilen Luftverkehr sei „besorgniserregend“. Offenbar wolle die AQAH durch spektakuläre Anschläge „ihre Handlungsfähigkeit auch im Ausland unter Beweis stellen und ihre Anerkennung durch die Kern-Al-Qaida forcieren“, heißt es in der Analyse.

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