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17.12.2009

Bislang mindestens 68 Morde an Journalisten im Jahr 2009

New York – Das Jahr 2009 hat sich bislang als ein gefährliches und tödliches für Journalisten erwiesen. Laut Zählung des Komitees zum Schutz von Journalisten (Committee to Protect Journalists, CPJ) sind in diesem Jahr bislang mindestens 68 Journalisten weltweit gewaltsam zu Tode gekommen. Die meisten Opfer waren dabei Lokalreporter, erklärte CPJ-Geschäftsführers Joel Simon. Das bisher größte Massaker hatte sich erst im vergangenen Monat auf den Philippinen ereignet, als im Zusammenhang mit den Wahlen über 30 Journalisten getötet worden waren.

In Somalia seien neun Journalisten getötet worden, in Pakistan und im Irak jeweils vier und in Russland, wo vor allem Printjournalisten gefährdet seien, drei. Mit bisher mindestens 68 getöteten Journalisten ist dieses Jahr laut Zählung des CPJ gewaltsamer als 2007, das bisher mit 67 Toten den Negativrekord gehalten hatte. Die Zahl könnte sich zudem noch erhöhen, denn das CPJ untersucht noch 20 weitere Todesfälle, die im Zusammenhang mit der Arbeit der Journalisten gestanden haben könnten.

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