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30.01.2010

Bischof Williamson leugnet weiter den Holocaust

London – Auch ein Jahr nach seiner Holocaust-Leugnung hält der britische Bischof Richard Williamson an seinen umstrittenen Thesen fest. Wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtet, gehe aus internen E-Mails der erzkonservativen Piusbruderschaft hervor, dass Williamson „die sechs Millionen Vergasten“ für „eine Riesenlüge“ hält. Auf dieser „Tatsache“ sei „eine ganz neue Weltordnung aufgebaut worden“. Die Juden, so der Geistliche, der sich im April in Deutschland wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten muss, seien „dank der KZs Ersatzerlöser geworden“. Williamson behaupte zudem, dass „1,3 Millionen Deportierte“ aus den Lagern Treblinka, Majdanek, Belzec und Sobibór keineswegs vergast, sondern in den von Deutschland besetzten Teil der Sowjetunion verbracht worden seien.

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