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Bioland für höhere Steuer auf herkömmlich erzeugtes Fleisch

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20.01.2012

Messen Bioland für höhere Steuer auf herkömmlich erzeugtes Fleisch

Einführung von Abgaben auf Stickstoff-Dünger und Pestizide gefordert.

Berlin – Der ökologische Anbauverband Bioland hat eine höhere Besteuerung von konventionell erzeugten Agrarprodukten gefordert. Nitrat im Grundwasser und Versauerung der Böden durch Überdüngung belasteten die Umwelt, sagte Bioland-Präsident Jan Plagge am Freitag auf der Grünen Woche in Berlin. Resistenzen durch übermäßigen Antibiotika-Einsatz seien für Menschen eine Gefahr. “Die immensen volkswirtschaftlichen Folgekosten werden bisher in keiner Weise von den Verursachern getragen”, sagte Plagge.

Bioland fordert deshalb die Einführung von Abgaben auf Stickstoff-Dünger und Pestizide. “Zudem muss der Einkauf von konventionellem Fleisch mit dem Regelsteuersatz von 19 Prozent besteuert werden”, verlangte Plagge. “Für Biofleisch sollte dagegen der reduzierte Satz von 7 Prozent gelten.”

Für Fleisch, egal welcher Produktionsweise, muss in Deutschland derzeit der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent gezahlt werden.

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