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07.10.2011

„Bild“: Mutmaßlicher Islamist konnte sich nach Pakistan absetzen

Frankfurt/Main – Ein mutmaßlicher Terrorist aus Frankfurt am Main soll sich einem Medienbericht zufolge in ein pakistanisches Terrorcamp abgesetzt haben, obwohl er unter Terrorverdacht stand.

Wie die „Bild“-Zeitung meldet, soll der deutsch-afghanische Student in seiner Wohnung Bomben angefertigt haben, mit denen er einen Anschlag in der Frankfurter Innenstadt geplant habe. Bei dem Bau der Bomben sei es zu einer Verpuffung gekommen, der Mann sei schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Wenig später habe ein Passant einen USB-Stick mit einer Al Kaida-Anleitung zum Bombenbau und Hinweisen auf den Besitzer gefunden, berichtete das Blatt weiter. Bei einer Durchsuchung hätten die Polizisten in der Wohnung des Studenten Rückstände von Sprengstoff sichergestellt. Trotz der erdrückenden Fakten seien keine Ermittlungen eingeleitet worden, der Mann wurde lediglich befragt.

Der Terrorverdächtige sei nach seiner Entlassung zu seinem Vater gezogen und dann in ein Terrorlager nach Pakistan geflüchtet, berichtet die „Bild“-Zeitung weiter. Wieso die Staatsanwaltschaft keinen Haftbefehl beantragt habe, sei unverständlich, so ein Ermittler.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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