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Handy-Sendemasten
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BfS 5G-Netzausbau muss „sehr umsichtig“ erfolgen

Über die Langzeitwirkungen wisse man noch zu wenig.

Berlin – Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die Netzbetreiber zur Behutsamkeit beim Ausbau des neuen Mobilfunknetzes 5G ermahnt. „Wir sind dafür, dass der Netzausbau von 5G sehr umsichtig passiert“, sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

Ihre Behörde wolle die nächsten Jahre nutzen, um die Wirkung der höheren Frequenzen weiter zu untersuchen. Beim Aufbau von 5G werde „mit Frequenzen gestartet, die seit Jahren im Mobilfunk genutzt werden, und über deren Wirkung wir sehr gut Bescheid wissen“, so Paulini. Im Moment habe das Bundesamt keine Sorge, dass gesundheitliche Wirkungen zu befürchten seien. Perspektivisch sei allerdings geplant, auf höhere Frequenzbänder zu gehen, bei denen mehr Daten noch schneller übertragen werden könnten.

„Die Studien, die es gibt, legen keine Hinweise auf gesundheitliche Auswirkungen nahe“, sagte die BfS-Präsidentin. „Aber wir wollen die Wirkung noch besser verstehen und forschen intensiv in diesem Bereich.“

Paulini stellte klar: „Die meiste Strahlung erhalten wir nicht von weiter entfernten Mobilfunkmasten oder WLAN-Routern, sondern vom eigenen Handy.“ Die Präsidentin riet den Nutzern, das Handy „nicht über längere Zeit sehr nah am Körper“ zu halten, wenn es sende. Beim Telefonieren solle man ein Headset benutzen. „Bei schlechtem Empfang sendet das Handy mit höherer Leistung, die Strahlenbelastung steigt.“

Über die Langzeitwirkungen wisse man noch zu wenig, machte Paulini deutlich. „Wenn ernsthafte Wirkungen in Richtung Krebs zu befürchten wären, dann würden diese Wirkungen eventuell erst über einen langen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren auftreten. Deswegen sollten wir vorsichtig sein.“ Eltern sollten möglichst die Zeit begrenzen, in der ihre Kinder telefonierten und das Handy am Ohr hätten.

24.04.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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