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13.12.2009

Beurlaubter Bahn-Manager soll bleiben und auf Boni verzichten

Berlin – Bahn-Chef Rüdiger Grube und sein Chefaufseher Werner Müller haben sich auf einen unkonventionellen Weg geeinigt, um eine millionenschwere Abfindung für den überraschend beurlaubten Bahn-Infrastrukturchef Stefan Garber zu umgehen. Wie der „Spiegel“ in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, soll Garber nun beim Unternehmen bleiben, jedoch auf seine Bonuszahlungen verzichten. Der 54-jährige Manager hatte vergangene Woche bei einer Aufsichtsratssitzung als einziger Vorstand neue Bonusregelungen abgelehnt und damit einen Eklat provoziert. Laut Vertrag stehen Garber, dem die Kostenexplosion des Stuttgarter Pilotbahnhofs angekreidet wird, bis Mitte des Jahres 2013 Zahlungen in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro zu. Sie setzen sich aus einem jährlichen Grundgehalt in Höhe von 550 000 Euro und einem Leistungsbonus in Höhe von 750 000 Euro zusammen. Garber soll nun zum vereinbarten Grundgehalt bei der Bahn bleiben. Die Boni hingegen sollen gestrichen werden, mit der Begründung: „Wer nichts leistet, kriegt auch nichts.“

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