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Betrug an Geldautomaten um 45 Prozent gesunken

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23.12.2011

"Skimming" Betrug an Geldautomaten um 45 Prozent gesunken

Neue Angriffsszenarien.

Berlin – Der Missbrauch durch sogenannte Skimming-Fälle an Geldautomaten ist in Deutschland deutlich zurückgegangen. „Wir verzeichnen bis kurz vor Jahresende rund 45 Prozent weniger Datendiebstähle als im Vorjahr“, sagte Margit Schneider, Leiterin des Sicherheitsmanagements bei Euro Kartensysteme, der Tageszeitung „Die Welt“. Im vergangenen Jahr hatten die Angriffe mit 3.200 manipulierten Automaten und 190.000 betroffenen Kunden noch einen Rekordwert erreicht.

Geldautomaten nicht mehr alleiniges Ziel

Allerdings konzentrieren sich die Täter nicht mehr allein auf Geldautomaten. „Mit Manipulationen von Fahrkartenautomaten und unbedienten Tankstellenterminals traten in Deutschland in diesem Jahr zwei neue Angriffsszenarien auf“, sagte Schneider der Zeitung. Zwar seien nur drei Tankautomaten fingiert worden, doch der Schaden sei beträchtlich gewesen. Eine Summe nannte sie nicht.

Bei den 17 manipulierten Fahrkartenautomaten sei der Schaden dagegen überschaubar, schließlich zahlten viele Kunden ihre Fahrkarten bar. In Bau-, Super- und Lebensmittelmärkten sei es 2011 zu 25 Manipulationsversuchen von Terminals gekommen. In 17 Fällen seien die Betrüger jedoch frühzeitig aufgeflogen, heißt es weiter.

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