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Hochspannungsleitung

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16.12.2012

DIHK Betriebe nehmen Stromerzeugung selbst in die Hand

„Unternehmen blicken derzeit sehr skeptisch auf die Energiewende.“

Berlin – Immer mehr Betriebe bauen nach Feststellungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) eine eigene Stromversorgung auf. „Jedes dritte Unternehmen beschäftigt sich konkret damit, erneuerbare oder konventionelle Energie selbst zu erzeugen“, sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ/Montagausgabe). Dieser Trend nehme in allen Branchen zu, „nicht zuletzt vor dem Hintergrund wachsender Zweifel an der Versorgungssicherheit“.

Kritisch verfolge vor allem der Mittelstand die Energiepolitik der Bundesregierung, auch wenn dies nicht eine grundlegende Ablehnung der erneuerbaren Energien bedeute. „Insgesamt blicken die deutschen Unternehmen derzeit sehr skeptisch auf die Energiewende“, sagte Driftmann der FAZ. „Chancen wie die Erschließung neuer Absatzmärkte wiegen Sorgen um Preisanstieg und Versorgungssicherheit nicht auf.“ Gerade Industrie und Handel sähen sich durch hohe Strompreise immer stärker belastet.

Grundlage der DIHK-Einschätzung ist eine im Oktober durchgeführte weitgefächerte Befragung von mehr als 2300 Betrieben rund um die Themen Energiepolitik und Versorgungssicherheit.

Diesen Mittwoch wollen Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Peter Altmaier (CDU) mit der Vorlage eines „Monitoringberichtes“ selbst Bilanz der Energiewende ziehen.

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