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Leutheusser-Schnarrenberger geht auf Distanz

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06.04.2012

Betreuungsgeld Leutheusser-Schnarrenberger geht auf Distanz

Bundesjustizministerin: Geplante Leistungen nicht mehr zeitgemäß.

Berlin – Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat ihren Widerstand zum geplanten Betreuungsgeld bekräftigt. Die FDP-Politikerin plädierte im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ dafür, dem Ausbau der Kitaplätze Priorität zu geben. Die von der Koalition ab 2013 geplante Leistung für Familien, deren Kinder privat betreut werden, „passt eigentlich nicht mehr in die Zeit“, sagte sie.

Beim Angebot von Kita-Plätzen bleibe Deutschland weit hinter Ländern wie Schweden und Frankreich zurück. Deswegen könne auch keine Rede davon sein, dass Eltern die Wahlfreiheit zwischen heimischer und externer Betreuung ihrer Kinder hätten. „Der Ausbau der Kinderbetreuung sollte angesichts der Unterfinanzierung Priorität haben“, sagte die bayerische FDP-Vorsitzende dem am Freitag vorab veröffentlichten Nachrichtenmagazin. Vor allem die CSU besteht auf der Einführung des Betreuungsgeldes. Bei CDU und FDP gibt es dagegen Widerstand.

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