newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Zalando
© über dts Nachrichtenagentur

Bericht Zalando-Chefs verteidigen Rekord-Vergütung

Charakter eines Start-ups nach amerikanischem Vorbild.

Berlin – Rubin Ritter, Chef des Mode-Versenders Zalando, hat das neue Modell des Unternehmens zur Vorstandsvergütung gegen Kritik verteidigt. Es sieht eine extrem erfolgsabhängige Spreizung der Bezahlung des dreiköpfigen Führungsteams auf der Basis von Aktienoptionen vor. Je nach Lage könne die Vergütung zwischen 65.000 Euro Grundgehalt jährlich und angeblich bis zu 170 Millionen Euro pro Person in den nächsten fünf Jahren schwanken, schreibt die „Welt am Sonntag“.

„Wir sind ein gründergeführtes Wachstumsunternehmen mit einer stark unternehmerisch geprägten Kultur“, sagte Ritter der Zeitun. Der aus den drei Gründern bestehende Vorstand verknüpfe den eigenen finanziellen Erfolg „ganz eng“ mit dem langfristigen Erfolg des Unternehmens. „Und vom Wachstum und der Wertsteigerung von Zalando werden zuallererst unsere Mitarbeiter und Aktionäre profitieren“, sagte Ritter der Zeitung.

Zalandos Vergütungsmodell streiche den Charakter eines Start-ups nach amerikanischem Vorbild heraus, erklärte Regine Siepmann, Partnerin des Frankfurter Beratungsunternehmens hkp-Group, in der „Welt am Sonntag“. Allerdings werde dies wohl ein Einzelfall bleiben.

Auch Christiane Hölz von der Aktionärsvereinigung DSW beurteilt Zalandos Praxis als „äußert ungewöhnlich für deutsche Verhältnisse“. Zehn Millionen Euro jährlich für einen Vorstandschef hätten sich hierzulande als eine Art „gefühlte Schallmauer“ herausgeschält. Jenseits dieses Niveaus beginne der Aufschrei bei Aktionären und Öffentlichkeit.

19.05.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bauwirtschaft Tarifverhandlungen werden vertagt

Die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurden vertagt. In der rund 10stündigen Verhandlung ist es unter anderem gelungen, sich auf einen Fahrplan für die weiteren Verhandlungen zu verständigen. ...

Thomas-Cook-Pleite Staat kommt billiger davon als gedacht

Die Entschädigungen für Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook kosten den Staat deutlich weniger als erwartet. Statt der von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) geschätzten 225 Millionen Euro hat das Thomas Cook Bundportal, das für die ...

Bauernprotest droht Abschlussbericht erzürnt Landwirte

ZDK Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 ist der falsche Weg

E-Fahrzeuge ZDK begrüßt Verlängerung der Innovationsprämie

DB Cargo-Chefin Nikutta China-Geschäft boomt wie nie

Willkommen im Club! Die Zusatzangebote der großen Online-Shops

Gewerkschaft Deutscher Lokführer GDL-Chef Weselsky für Personalabbau bei der Bahn

Hartges „Das ist kein Öffnungs-, sondern ein Schließungsplan“

Nachtzug-Geschäft Deutsche Bahn kauft keine neuen Schlafwagen

Autoexperte Das Apple-Auto wird es nicht geben

Corona-Pandemie Krankenhausärzte warnen vor Kliniksterben

Bericht Beschwerden über Airlines erreichen Rekordniveau

Schleppende Versorgung Wachsende Kritik an Corona-Impfstoffherstellern

Handelsverband Lockdown „Katastrophe“ für den niedersächsischen Handel

Corona-Pleiten 60 Prozent mehr Insolvenzgeld überwiesen als im Vorjahreszeitraum

Nah- und Fernverkehr Mehr als ein Drittel aller Bahnsteige der Bahn nicht barrierefrei

Coronavirus GDL-Chef Weselsky fordert Impfvorrang für Bahnbeschäftigte

SPD Fraktionschef fordert Staatseinstieg bei Thyssenkrupp

Gastronomie Aus Novemberhilfen müssen Winterhilfen werden

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »