Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Griechisches Parlament

© über dts Nachrichtenagentur

09.02.2015

Schuldenkrise Wirtschaftsweiser Feld gegen Kompromisse mit Griechenland

Feld warnte Griechenland vor einem Euro-Austritt.

Berlin – Der Wirtschaftsweise Lars Feld hat sich in der Debatte um das Vorgehen in der Griechenland-Schuldenkrise gegen Kompromisse an die Regierung in Athen ausgesprochen.

„Es gibt Situationen, in denen das politische Verhandlungsergebnis kein Kompromiss zwischen zwei Positionen, sondern einfach die geltende Rechtslage sein muss“, sagte das Mitglied im wirtschaftspolitischen Sachverständigenrat der Bundesregierung dem „Handelsblatt“ (Onlineausgabe).

„Die neue griechische Regierung sollte einsehen, dass nur die Fortführung der bisherigen Rettungspolitik mit den europäischen Partnern machbar ist oder das Land sich aus eigener Kraft refinanzieren müsste.“

Feld warnte Griechenland zugleich vor einem Euro-Austritt. „Die griechische Regierung spielt weiter das Feiglingsspiel, ohne zu erkennen, dass es langsam Zeit für kooperatives Verhalten wäre“, sagte Feld.

„Ein faktischer Grexit als Kollateralschaden dieser Politik ist vor allem schädlich für Griechenland.“ Die Eurozone könne mit einem solchen Szenario umgehen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/berlin-wirtschaftsweiser-feld-gegen-kompromisse-mit-griechenland-78205.html

Weitere Nachrichten

Agentur für Arbeit Jobcenter Goslar

Symbolfoto © Rabanus Flavus / Public Domain

Bericht Jobcenter Stade zieht Sexpartner-Fragebogen zurück

Das Jobcenter im niedersächsischen Stade hat einen umstrittenen Fragebogen zurückgezogen, mit dem eine Hartz-IV-Antragstellerin aufgefordert wurde, ...

Mercedes-Benz CL 500 Daimler

© Matthias93 / gemeinfrei

Daimler Nicht auf die Kaufprämie für E-Autos verlassen

Daimler-Vorstandsmitglied Ola Källenius hat vor zu hohen Erwartungen an die Kaufprämie für Elektroautos gewarnt. "Wir dürfen uns nicht darauf verlassen", ...

Institut der deutschen Wirtschaft Koeln

© T.Voekler / gemeinfrei

IW-Studie Brexit kostet Deutschland 0,25 Prozentpunkte Wachstum 2017

Der absehbare EU-Austritt Großbritanniens wird das deutsche Wirtschaftswachstum nach einer Schätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bereits ...

Weitere Schlagzeilen