newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Euroscheine
© über dts Nachrichtenagentur

Wachstum Wirtschaftsweise Feld lehnt Investitionsprogramme ab

Für das Wachstum seien mittel- bis langfristige Faktoren relevant.

Berlin – Der Wirtschaftsweise Lars Feld hat sich gegen Investitionsprogramme in Deutschland und Europa ausgesprochen: „Solange Frankreich und Italien die Arbeitsmärkte nicht aus ihrem Korsett befreien, werden große Wachstumsimpulse ausbleiben. Zu meinen, über Staatsverschuldung könne Wachstum generiert werden, ist zu kurz gedacht“, sagte das Mitglied im Sachverständigenrat im Interview mit dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe). Für das Wachstum seien mittel- bis langfristige Faktoren relevant, kurzfristige Strohfeuer durch höhere Staatsausgaben spielten praktisch keine Rolle.

Gleichzeitig bestritt der Wirtschaftsweise, dass es in Deutschland eine Investitionslücke gäbe. „Ich halte nichts davon, Investitionslücken sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Bereich mit empirischen Makromodellen zu ermitteln. Solche Berechnungen unterstellen, es gäbe eine optimale volkswirtschaftliche Investitionsquote.“

Andere Zahlen über den angeblichen Investitionsstau bei der öffentlichen Hand stammten von den Kommunen und den Ländern, die ihren Bedarf an den Bund melden. Dabei bestehe jedoch ein Anreiz, den Bedarf zu übertreiben, um möglichst viel Geld zu bekommen. Feld fordert eine neutrale Bestandsaufnahme.

Die von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel vor kurzem initiierte Kommission sei mit „zu vielen Interessenvertreter vor allem aus der Versicherungswirtschaft“ besetzt. „Es wäre fatal, wenn am Ende dabei herauskäme, mit der privaten Finanzierung von Infrastruktur die Schuldenbremse zu umgehen, gleichzeitig aber die Risiken bei den öffentlichen Haushalten abzuladen.“

29.09.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bauwirtschaft Tarifverhandlungen werden vertagt

Die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurden vertagt. In der rund 10stündigen Verhandlung ist es unter anderem gelungen, sich auf einen Fahrplan für die weiteren Verhandlungen zu verständigen. ...

Bundesagentur für Arbeit Entgelte im Jahr 2020 nur leicht gestiegen

Das Medianentgelt aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten lag im vergangenen Jahr bei 3.427 Euro. Gegenüber dem Jahr 2019 sind die Löhne und Gehälter damit um 26 Euro gestiegen, dem geringsten Anstieg seit dem Jahr 2009. Damals stiegen die Entgelte ...

Thomas-Cook-Pleite Staat kommt billiger davon als gedacht

Bauernprotest droht Abschlussbericht erzürnt Landwirte

ZDK Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 ist der falsche Weg

Studie Mehrheit der Deutschen will früher in Rente

Umfrage Öffentliche Hand zahlt immer mehr Strafzinsen

E-Fahrzeuge ZDK begrüßt Verlängerung der Innovationsprämie

Neue Berufskrankheiten Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose

DGB Aussagen zu Rentensteigerungen „Märchen“

DB Cargo-Chefin Nikutta China-Geschäft boomt wie nie

Debatte über höheres Renteneintrittsalter Jeder Fünfte stirbt vor Erreichen des 69. Lebensjahres

Willkommen im Club! Die Zusatzangebote der großen Online-Shops

Gewerkschaft Deutscher Lokführer GDL-Chef Weselsky für Personalabbau bei der Bahn

Hartges „Das ist kein Öffnungs-, sondern ein Schließungsplan“

Nachtzug-Geschäft Deutsche Bahn kauft keine neuen Schlafwagen

Autoexperte Das Apple-Auto wird es nicht geben

BA-Chef Scheele Kurzarbeit wird Bundesagentur noch bis Ende 2022 belasten

Corona-Pandemie Krankenhausärzte warnen vor Kliniksterben

Aktien - ETFs & Co Wo ist das Geld aktuell am besten angelegt?

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »