newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Vodafone
© über dts Nachrichtenagentur

Ausbau des Mobilfunknetzes Vodafone will 5G-Auktionserlös indirekt zurückhaben

In Europa werden wir nicht zu den ersten gehören, die mit 5G starten.“

Berlin – Nach dem Ende der Versteigerung der 5G-Lizenzen fordert Hannes Amtesreiter, Deutschland-Chef des Mobilfunkriesen Vodafone, den Bund auf die 6,6 Milliarden Einnahmen in den Ausbau des Mobilfunknetzes zu stecken.

„Deutschland braucht endlich eine schlüssige Antwort, wie die Digitalisierung vorankommen soll. Wir schlagen deshalb vor, dass der Bund die Einnahmen aus der Auktion in Form einer Förderung an die Unternehmen zurückgibt, um damit ein besseres Mobilfunknetz zu bauen“, sagte Ametsreiter der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagsausgabe).

„Die Erlöse aus der Auktion haben den Gegenwert von bis zu zusätzlichen 50.000 Mobilfunkmasten. Sie könnten dazu beitragen, dass es in Deutschland keine Funklöcher mehr gibt.“

Ametsreiter zeigte sich erleichtert, dass die 5G-Auktion nach mehr als drei Monaten endlich vorbei ist. „Ich bin aber sehr unglücklich mit der Dauer des Verfahrens und dem hohen Preis, den wir als Bieter bezahlen müssen. Digital-Deutschland verliert wertvolle Zeit. In Europa werden wir nicht zu den ersten gehören, die mit 5G starten“, sagte der Vodafone-Deutschlandchef der Zeitung.

„Und die 6,6 Milliarden Euro, die die Telekommunikationsunternehmen jetzt nur für die Lizenzen zahlen müssen, werden bei den dringend nötigen Investitionen in das deutsche Mobilfunknetz fehlen. Insofern ist das Ergebnis katastrophal.“

13.06.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bericht Vodafone zieht Glasfaseroffensive zurück

Nachdem Vodafone Deutschland mehrfach erklärt hatte, es wolle neben Mobilfunk und Kabel-TV-Netzen auch stark in eigenständige Glasfasernetze bis hin zum Kunden investieren, ändert sich nun die Strategie. Das geht aus einer internen E-Mail des Managements hervor, ...

Corona-App Infizierte bleiben nicht immer vollständig anonym

Sieben Wochen nach ihrem Start arbeitet die Corona-Warn-App im Infektionsfall noch nicht so datensparsam wie angekündigt. Das berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. ...

"450connect" Energiebranche formiert sich im Streit um 450 Megahertz-Funk

Umgang mit Huawei Telekom befürchtet Rückschläge bei 5G-Ausbau

Infektionsüberwachung Streit um Corona-Warn-App alarmiert Digitalverbände

Umfrage Deutsche beim Aufbau weiterer Mobilfunkmasten gespalten

5G-Ausbau Bitkom befürchtet Attacken auf Mobilfunkmasten

Mittlerweile 200 Millionen Bürger horten immer mehr Alt-Handys

"Corona-Datenspende" RKI bietet App zum Download

Kampf gegen Corona-Krise Bitkom-Chef für Handytracking

5G-Ausbau Hamburger Datenschutzbeauftragter warnt vor Huawei

Staatsanwaltschaft Opt-out-Aufzeichnung am Telefon keine Straftat

Nach Anschlag von Halle Digitalverbände warnen vor Messenger-Überwachung

Netzausbau Scheuer droht Mobilfunkkonzernen mit Strafen

Nicht im Interesse der Kunden O2 gegen Abschaffung von Zweijahres-Verträgen

Digitalkompetenz Bitkom-Präsident empfiehlt Handys ab der ersten Klasse

Vodafone 5G-Angebot „für fast jeden Geldbeutel“

Bericht Deutsche Mobilfunkbetreiber nicht von Hack betroffen

Netzausbau United Internet will Mobilfunkmasten mit Konkurrenten bauen

5G-Auktion Netzagentur erhöht Mindestgebote deutlich

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »