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Bundeswehrsoldaten

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08.11.2015

Bericht Verteidigungsministerium plant Definition des Veteranenbegriffs

Jeder, der beim Bund gedient hat, soll sich Veteran nennen dürfen.

Berlin – Im jahrelangen Streit um den Veteranenbegriff will Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) eine Einigung erzielen und eine gültige Definition festlegen. Aktuell gibt es im Verteidigungsministerium mehrere Vorschläge, wer künftig den Veteranen-Titel tragen darf, berichtet die Zeitung „Bild am Sonntag“.

Nach der weitestgehenden Vorlage soll sich jeder, der beim Bund gedient hat, Veteran nennen dürfen. Unterstützung kommt vom Reservistenverband. Der Vorsitzende Roderich Kiesewetter sagte dazu: „Der Reservistenverband begrüßt den Vorschlag des Ministeriums, dass die 6,5 Millionen ehemaligen Wehrdienstleistenden automatisch Veteranen werden.“ Kiesewetter ergänzte: „Für ehemalige Soldaten, die an Einsätzen teilgenommen haben, sollte der Titel Einsatz-Veteran eingeführt werden.“

Widerspruch kommt hingegen vom Deutschen Bundeswehrverband. Der Vorsitzende André Wüstner sagte zu dem Blatt: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Frau von der Leyen jedem Soldaten, der lediglich seinen Wehrdienst abgeleistet hat, den Veteranenstatus verleihen möchte.“ Für diesen Titel müsse man mehr als nur einen Pflichtdienst abgeleistet haben.

Das Ministerium will die Verbände Anfang Dezember an einen Runden Tisch holen und eine Einigung erzielen.

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