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Streik

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12.12.2014

Tarifstreit Verdi ruft zu mehrtägigen Streiks bei Amazon auf

Amazon selbst habe es in der Hand, die Streiks im Weihnachtsgeschäft zu beenden.

Berlin – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die die Beschäftigten der Amazon-Versandhandelszentren in Bad Hersfeld, Leipzig, Graben, Rheinberg und Werne ab dem kommenden Montag erneut zu einem mehrtägigen Ausstand aufgerufen: Die Streiks sollen mit der Nachtschicht von Sonntag auf Montag in Bad Hersfeld beginnen, teilte die Gewerkschaft am Freitag mit. Die restlichen Standorte sollen am Montag mit Beginn der Frühschicht einsteigen. Enden soll der Ausstand am Mittwochabend.

„Amazon weigert sich weiterhin kategorisch, das Recht der Beschäftigten auf einen Tarifvertrag anzuerkennen und hält Gewerkschaften für überflüssig“, sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. Amazon selbst habe es in der Hand, die Streiks im Weihnachtsgeschäft zu beenden, wenn das Unternehmen dazu bereit sei, einen Tarifvertrag abzuschließen.

Verdi verlangt eine Tarifbezahlung wie im Einzel- und Versandhandel für die Beschäftigten. Das lehnt Amazon ab. Der Onlinehändler richtet sich nach dem niedrigeren Lohnniveau der Logistikbranche. Seit 2013 kommt es deshalb immer wieder zu Streiks.

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