Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Euroscheine

© über dts Nachrichtenagentur

10.04.2015

"Schwarmfinanzierung" Union und SPD wollen Crowdinvesting weniger stark regulieren

Die Finanzexperten der Regierungsfraktionen arbeiten an einem Kompromiss.

Berlin – Die Crowdinvesting-Branche kann auf eine weniger starke Beschränkung der sogenannten „Schwarmfinanzierung“ hoffen.

Bundesrat und Bundestag haben Einwände gegen die Pläne der Bundesregierung angemeldet, der Unternehmensfinanzierung durch zahlreiche Kleinanleger engere Grenzen zu setzen, schreibt der „Spiegel“ in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe. Die Finanzexperten der Regierungsfraktionen arbeiten deshalb nun an einem Kompromiss zu den strittigen Punkten des geplanten Kleinanlegerschutzgesetzes.

Nach dem Willen der Regierung sollen Firmen, die vom Schwarm mehr als eine Million Euro einsammeln, einen Wertpapierprospekt bei der Finanzaufsichtsbehörde BaFin vorlegen. Diese Schwelle wollen Politiker der Regierungsfraktionen nun deutlich anheben. Auch ein Werbeverbot für Crowdinvesting-Projekte in sozialen Netzwerken möchte die Unionsfraktion kippen.

Das Gesetz zum Kleinanlegerschutz, das auch die Crowdinvesting-Branche reguliert, soll am 23. April vom Bundestag beschlossen werden.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/berlin-union-und-spd-wollen-crowdinvesting-weniger-stark-regulieren-81871.html

Weitere Nachrichten

SPD-Logo

© über dts Nachrichtenagentur

SPD Sonderparteitag beschließt Wahlprogramm einstimmig

Der außerordentliche SPD-Bundesparteitag hat das Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2017 ohne Gegenstimmen beschlossen - bei einer Enthaltung. "Mit dem ...

Solidaritätszuschlag

© über dts Nachrichtenagentur

Schäuble Soli-Abschaffung vor 2030 möglich

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich offen dafür gezeigt, den Solidaritätszuschlag früher als bis zum Jahr 2030 abzuschaffen. "Natürlich ...

Wolfgang Schäuble

© über dts Nachrichtenagentur

CDU Schäuble kritisiert SPD-Steuerpläne

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat der SPD beim Thema Steuern Wählertäuschung vorgeworfen. Das Steuerkonzept der SPD sei "eine ziemlich große ...

Weitere Schlagzeilen