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Matthias Platzeck

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18.11.2014

Äußerungen zur Krim Ukrainische Botschaft kritisiert Platzecks

„Es macht uns Sorge.“

Berlin – Der Geschäftsträger der ukrainischen Botschaft in Berlin, Vasyl Khymynets, hat Äußerungen des Vorsitzenden des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck, zum Ukraine-Konflikt scharf kritisiert.

„Es macht uns Sorge, dass Herr Platzeck in Deutschland dafür wirbt, die Annexion der Krim anzuerkennen“, sagte Khymnyets dem „Tagesspiegel“ (Mittwochsausgabe).

Der frühere Ministerpräsident Brandenburgs hatte zuvor erklärt, dass der Anschluss der Krim an Russland „nachträglich völkerrechtlich geregelt werden“ müsse: „Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dazu gehören finanzielle Leistungen, eine Wiederholung des Referendums unter Kontrolle der OSZE und Weiteres“, sagte Platzeck der „Passauer Neuen Presse“. „Das müssen Kiew und Moskau aushandeln.“

Hinsichtlich der Regionen in der Ost-Ukraine, die von den Separatisten kontrolliert werden, sagte der Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums, es sei „momentan kaum vorstellbar, dass Donezk und Luhansk nach allem, was passiert ist, einfach wieder in den ukrainischen Staatsverband zurückkehren“.

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